“Wir waren noch nicht überall, aber es steht auf unserer Liste.“

" e n j o y   y o u r   l i f e "

Blog - Travel Tipps & Erlebtes: 


Hi! Schön, dass du vorbeischaust!


Schon sehr lange sind wir fernwehgeplagte und auf diesem Blog, möchten wir einfach nur über unsere ganz persönlichen Erfahrungen und unser erlebtes berichten.
Unser Blog ist und soll kein Blog im herkömmlichen Sinne sein, er ist mehr ein Sammelsurium unserer bisherigen Reisen, Erlebnisse, Abenteuer, Entdeckungen und natürlich unzähligen Fotos und Videos aus vielen Ländern dieser schönen Welt .

Ja und wenn du auch Fernweh geplagt bist ... So Stöbere doch einfach ein wenig durch unseren Sammelsurium und lasse dich begeistern.

Anmerkung:

Du findest diese Tipps und Infos, ausführlich bebildert und in Farbe, zum Download als PDF Datei am Ende des jeweiligen Artikel !


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Reisetipps zu Asien - Thailand

15.04.2016, 12:00

Reisetipp - Thailand - Khao Lak

T h a i l a n d Khao Lak ca.32 Kilometer von der Provinzhauptstadt Takua Pa entfernt, ist ein sehr interessantes Ziel für Reisende. Neben den schönen Stränden findet man hier auch herrlichen und natürlichen...   mehr


30.04.2012, 18:19

Reisetipp - Bangkok City

Bangkok…Eine Stadt voll von Sehenswürdigkeiten – Bangkok ist eine der berühmtesten Metropolen der Welt. Eine Stadt so Modern und doch auch Traditionell. Neben ca. 400 Tempeln, eindrucksvollen Palästen und...   mehr


15.04.2012, 17:57

Reisetipp - Bangkok - Lebua State tower

Lebua at State Tower – Bangkok… Eine der bekanntesten Sky Bars Bangkoks ist das Sirocco im Lebua at State Tower. Das riesige Hotel mit seiner unverkennbaren goldenen Kuppel liegt im Stadtteil Sathorn am Ufer...   mehr




Reisetipps zu Indochina - Vietnam


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05.05.2018

Süd- Vietnam - inkl. Ho Chi Minh City

Süd -V i e t n a m …
Reisetipps: “ Ho Chi Minh City – Mekong Delta – Mui Ne – Phan Thiet”

Vietnam das Land am Südchinesischen Meer, bekannt für seine Strände, Flüsse, buddhistische Pagoden und hektische Städte.
Für Urlauber ist Vietnam ein wahres Mekka der Vielfalt. Von unberührter Natur über Jahrhunderte alte Tempelanlagen oder klassische Kolonialbauten bis hin zum ausschweifenden Nachtleben in Ho Chi Minh City, Vietnam bietet Abwechslung und Unterhaltung für jeden Geschmack. Dank einer ständig wachsenden Infrastruktur kann das Land zudem umfangreich bereist werden ohne allzu große Strapazen auf sich nehmen zu müssen.

Ho Chi Minh-Stadt (früher - S a i g o n) bietet vieles an Wahrzeichen aus der französischen Kolonialzeit, sowie auch Geschichtsmuseen zum Vietnamkrieg. Die berühmten Củ Chi-Tunnel, die von den Vietcong-Soldaten genutzt wurden sind nur rund 60 Km von Ho Chi Minh entfernt und sind ein Lohnendes Ausflugsziel. Aber jetzt geht es erst mal darum, was kann ich in Ho Chi Minh unternehmen!
Eines vorweg… Natürlich lässt sich alles durchplanen, aber gelegentlich muss und sollte man sich auch einfach mal treiben lassen. „Genießen Sie Saigon“
Ho-Chi-Minh-Stadt hat derzeit rund „sieben Millionen“ Einwohner und ist bekannt für ihr charmantes Zentrum, das von wunderschönen kolonialen Gebäuden geprägt ist. Spaziere gemeinsam mit Deiner Reisebegleitung durch das Kolonialviertel und bestaunt zusammen die wunderschönen Bauten. Von der einstigen französischen Präsenz zeugt etwa der Pariser Platz mit der St.-Marien-Kathedrale und der Hauptpost, die beide Anfang der 1890er-Jahre erbaut wurden.
Wunderbar anzusehen sind auch das Opernhaus, das altehrwürdige Continental Hotel und die zahlreichen Villen im alten Stadtkern. Lasst Euch auch das Rathaus nicht entgehen. Der 1906 errichtete Bau zählt zu den schönsten Gebäuden der Stadt und bietet Dir und Deiner Reisepartnerin ein herrliches Fotomotiv.

Neben wunderschönen Sehenswürdigkeiten lockt Saigon vor allem mit herrlichem Flair. Genieße an der Seite Deiner Urlaubsbegleitung das bunte Treiben der Stadt und entdeckt gemeinsam die Flaniermeile Dong Khoi und den bekannten Ben-Thanh-Markt. Lasst Euch die vietnamesischen Köstlichkeiten der Garküchen schmecken, erkundet Chinatown und ruht Euch in den hübschen Parkanlagen von den Strapazen des Spazierganges aus.

Durchatmen im Herzen von Saigon
Der Tao Dan Park, Vogel Gezwitscher und guter Kaffee…
Unser Tag begann mit einem leckeren Kaffee im Park. Dieses kleine Bird-Café befindet sich im Tao Dan Park. om übrigen eine wunderschöne Parkanlage mitten im Zentrum von Saigon.
Unzählige Vietnamesen bringen in Käfigen ihre Vögel mit, diese zwitschern dann quirlig vor sich her. Dazu genießt man einen leckeren Kaffee oder eine würzige Nudelsuppe.
Ich habe immer in der Nähe des Tao Dan Park gewohnt und bin oft durch den Park gelaufen. Ich genoss dabei immer die Ruhe und die schöne Anlage mit herrlichen Bäumen und Blumen. Der Park macht immer einen gepflegten Eindruck und man sieht überall, dass sich die vielen Gärtner wirklich Mühe geben alles so zu erhalten.
Natürlich lassen sich auch viele Einheimische hier bei ihren Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel im Tai Chi beobachten und selbst kann man sich dort natürlich auch betätigen. Einfach dazu gesellen und mitmachen, oder auf eine der vielen Bänke setzten und den Studenten beim musizieren zu hören.

Cafés und Restaurants
Das französische Erbe zeigt sich auch in der großen Anzahl von Cafés. Aber auch zahlreiche in der Vietnamesischen Küche.

Einen Besuch wert ist jedenfalls das Café L'amant in Saigon.
Im L'Amant ist das Ambiente um einen Kaffee zu genießen sehr angenehm. Hier kann man so richtig entspannen und die kühlende Klimaanlage tut ihr übriges. Wie fast überall in Vietnam, ist WiFi immer kostenlos, einfach danach fragen. Kleine Snacks, Sandwiches sind gut und lecker, das Personal ist höflich und sehr hilfsbereit.

Wenn Sie gerne Schokolade mögen…, dann ist dies ist ein absolutes Muss in Saigon! Das „Maison Marou“
Die Qualität der Produkte ist unglaublich. Ich kann hier wärmstens die „Signature Hot Chocolate“ (double Schokolade) empfehlen und Sie sollten ein Stück Torten dazu genießen „Himmlisch“


Zum Thema „Essen“
Saigon bietet eine phantastische Auswahl an Restaurants, die Qualität der Speisen ist hoch und die Preise sind nach wie vor moderat. Sie haben die Wahl zwischen den Restaurants der 5 Sterne Hotels wie Park Hyatt, Sheraton etc. bis hin zum einfachen Strassenrestaurant welches aus einem Plastikstuhl und Plastikgeschirr besteht.
Sie werden überall (na ja es gibt bestimmt auch irgendwo ein schwarzes Schaf, aber dennoch.....) tolles Essen bekommen!!!
Ich habe mich auch jeden Fall zwei aufeinanderfolgenden Jahren durch Saigon geschlemmt und bin immer wieder von den Fähigkeiten der Köche tief beeindruckt gewesen! Deshalb genießen Sie die Zeit in Vietnam auch in kulinarischer Sicht, lassen Sie es sich schmecken.
Die Auswahl an Restaurants ist riesig und die Qualität des Essens ist unbeschreiblich gut. Sie finden an jeder Ecke ein Restaurant, Cafe oder Strassenstand, an dem es etwas Leckeres zu probieren gibt. Hier ist eine kleine Auswahl meiner Restaurantfavoriten....

TANDOOR,Hai Ba Trung, Q1 - gutes indisches Essen, die Auswahl ist wirklich gross und es besteht keine Gefahr, dass nach dem Restaurantbesuch bald wieder Hunger aufkommt

PACHARAN, 97 Hai Ba Trung, Q1 - klasse Tapas, wer möchte kann diese auf der tollen Dachterrasse mit Blick auf den Lam Son Square genießen. Die Portionen sind eher klein, also genug verschiedene Gerichte bestellen, Preise sind etwas höher
THE REFINERY, wirklich sehr gutes, frisches französisch inspiriertes Essen in einem ruhigen Hinterhof inmitten des Zentrums, auch Drinks und "Fingerfood" machen sich hier gut, günstige Preise.

PHO 24 (vietnam. Nudelsuppen), in ganz Saigon bzw. Vietnam überall zu finden, der Klassiker und wirklich jeden Versuch wert
WRAP & ROLL (vietnam. Strassenessen), Hai Ba Trung - wer die von mir im Kapitel "Essen" angesprochenen vietnamesischen Gerichte mal durchprobieren möchte, kann dies hier zu absoluten Spottpreisen machen. Die Einrichtung ist einfach und modern

SKEWERS, 9A Thai Van Lung, Q1 - Mediteranes Essen, gute Fleischspiesse, Salate, Dipps und mehr - nette und eher ruhige Atmosphäre
SUSHI BAR, Le Than Ton, Q1 - solide Qualität zum kleinen Preis. Das Restaurant ist extrem gut besucht, wer also unter Platzangst leidet, sollte sich vielleicht eher einen anderen Ort suchen....
XU, Hai Ba Trung - sehr stilvoll aufgemachte Bar mit Restaurant. Wirklich gutes vorwiegend asiatisches Essen zum günstigen Preis, die Portionen sind eher klein, dafür aber sehr lecker

SHERATON HOTEL - wer sich mal so richtig kulinarisch reinhauen möchte, ist hier wahrhaftig gut bedient. Das Buffet bietet eine riesige Auswahl an Meeresfrüchten, Salaten, Fleisch und Desserts etc., die Qualität ist sehr gut und der Preis ist gemessen am Angebot wirklich angemessen (ca. 25 Euro)

OPERA, PARK HYATT HOTEL, 1. Stockwerk, 2 Lam Son Square - der italienische Himmel in Saigon. Das Essen ist göttlich, die Preise gehoben, aber jeden Cent wert. Sonntags gibt es ein wunderschönes, italienisches Brunch mit Prosecco. Auch unter der Woche kann man sich hier mal ein schönes Frühstück leisten (sie werden nicht enttäuscht werden, das Ambiente und das Essen sind einfach klasse, mein absoluter Favorit …
…und ja, es gibt auch Mcdonald's, Ho Chi Minh City, genauso wie Pizza Hut und viele andere Schnell Restaurants

Was Darf man in Saigon nicht versäumen…
Ein Muss sind die Rooftop-Bars, allen voran die Garden Bar im legendäre REX Hotel.
Die Garden Bar auf dem Dach des staatlichen Hotels Rex bietet eine gute, wenn auch keine spektakuläre Aussicht. Das 1927 erbaute Gebäude wurde erst 1961 umgebaut und als Hotel genutzt. Deshalb ist es auch nicht so hoch wie andere Hotelgebäude neueren Datums.
Manch ein Besucher bevorzugt deshalb Locations mit besserer Aussicht. Dafür ist man in dieser Bar näher am Puls der Stadt; außerdem gilt die Rooftop Garden Bar als eine der besten Bars in Südostasien und zählt zu den Top 30 der weltbesten Bars.
Ein Dachgarten wie dieser bleibt einem mit Sicherheit in Erinnerung und das nicht nur wegen der GIs und Journalisten, die sich in der Bar bereits während des Vietnam-Krieges trafen. Der Dachgarten ist geschmückt mit Vogelkäfigen und großen Elefantenstatuen und bei Nacht wird die begrünte Bar mit kleinen Leuchten und Lichterketten illuminiert.

Über allem thront eine große, goldene Krone, die sich zum Takt der Musik dreht. Besonders beliebt sind die Tische am Rand der Dachterrasse mit Blick auf das Rathaus nebenan. Schön ist auch der Blick auf die Statue von Ho Chi Minh – sie zeigt Onkel Ho mit einem Kind im Arm.
Zwischen 17 und 18.30 Uhr ist Happy Hour und dann gibt es auch hier das „2 für 1“-Angebot. Am Abend spielt eine Live-Band Flamenco und vieles mehr auf dem Dach. Die qualitativ hochwertigen Getränke wie der frische Ingwer-Mojito sind etwas teurer als in der Bar des Hotels Caravelle.
Aber auch die etwas günstigeren und einfacheren Getränke wie ein Erdbeer-Smoothie, ein Saigon Ice Tea oder ein kühles Bier können erfrischend wirken. Dazu bietet sich ein kleiner Snack an, der auf Wunsch auch noch zu später Stunde serviert wird. Die Rooftop Garden Bar ist rund um die Uhr geöffnet.

Das Majestic Hotel am Saigon River mit seiner „Sky Bar Breeze“ ist unerlässlich. Ein wunderschöner Blick über den nächtlichen Saigonriver und die Skyline von Neu Ho Chi Minh.
Cocktails auf der Dachterrasse des Majestic bedeutet, Blick auf den Saigon River die Skyline von Saigon im Hintergrund und die unzähligen beleuchteten Boote, so lässt man den Abend in Saigon ausklingen.

Ins Umland von Ho-Chi-Minh-City
Nicht nur Saigon selbst, sondern auch die Umgebung der Weltstadt lohnt einen Besuch. Ausflüge mit Deiner Reisepartnerin zum Mekong Delta oder zum Can Gio Mangrovenwald bieten herrliche Blicke auf die Natur Südvietnams. Eine Tour der etwas anderen Art ist die Cu Chi Tunnel Tour. Ein kleiner Teil des Tunnelsystems, das einst vietnamesischen Partisanen als Versteck diente, kann im Zuge einer Führung erkundet werden.

Das Cu Chi Tunnelsystem
Wir erlebten eine sehr eindrucksvolle Tour in die Tunnelsysteme aus dem Vietnamkrieg, unser Dank gebührt unserer Örtlichen Reiseleiterin Thanh, Sie hat uns hervorragend und sehr engagiert die Geschichte Vietnams nähergebracht und mit vielen Details erklärt.

Nach einigen aufregenden Tagen in Ho-Chi-Minh-City sollte eine Reise durch das Mekong-Delta anstehen, entdecken sie dabei einzigartige Handwerkskunst und eine beeindruckende Natur.
Das Mekong-Delta – ein Segen für die Vietnamesen
Der über 5.000 Kilometer lange Mekong hat sein Quellgebiet im Himalaya und teilt sich südlich der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Phen in zwei Arme, bevor dieser durch Vietnam fließt und im Südchinesischen Meer mündet. Im Südwesten Vietnams, unweit der Stadt Chau Doc, fließt der südliche der Arme durch das Land und breitet sich dort in hunderten „Flussarmen“ in ein sog. Delta aus. So hat diese überschwemmte Region den Namen Mekong Delta erhalten und verteilt sich auf ein langes und verzweigtes Netz aus Wasserstraßen und Kanälen.
Neben der unglaublich vielfältigen Flora und Fauna ist dieses Gebiet besonders bekannt für die Dörfer auf Stelzen, den Anbaugebieten für Früchte und Gemüse sowie der Herstellung für die beliebten Reisnudeln und Süßigkeiten. Der Begriff „Lebensader“, in der sog. Reiskammer Vietnams, ist mehr als zutreffend. Neben dem Transport von Gütern und Menschen, wird hier rund 50% der vietnamesischen Reisernte erwirtschaftet. Leider sind wir nur einen Tag vor Ort, um uns die außergewöhnliche Landschaft und den Alltag der Einheimischen erleben zu können.
Sehen Sie Häuser auf Stelzen und wie wäre es mit einem Elefantenohrfisch zum Mittag – das gibt es nur in Vietnam
Früh am Morgen fahren wir in Ho-Chi-Minh-City los Richtung My Tho im Mekong Delta. Diese Handelsstadt ist an drei Seiten vom Tien-Giang-Fluss umgeben und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden. Mit einem Boot schippern wir entlang von Häusern, die auf dünnen Stelzen im Wasser stehen, zu eine der zahllosen Flussinseln.
Auf der Insel angekommen, steigen wir auch gleich um in ein kleineres Boot. Eine ältere Dame fährt uns durch die schmalen Kanäle entlang einer üppigen und tropischen Flora, bestehend aus Bananenstauden, Kokospalmen, Orangen- und Bonsaibäumchen.
Eine ganze Weile schippern wir gemütlich durch das grüne Dickicht, bis wir bei unserem Restaurant zum Mittagessen anlegen. Hier soll es eine ganz besondere Spezialität geben. Ganz klassisch isst man in dieser Region den Elefantenohrfisch. Selbstverständlich kommen wir nicht umhin, uns so einen Prachtburschen zu bestellen. Auch wenn dieser nach dem Garen etwas seltsam aussieht…schmecken tut er richtig gut! Natürlich gibt es auch andere Gerichte für die, die keinen Fisch mögen.
Vin Tran Pagode im Mekong Delta
Die Vinh Trang Pagode befindet sich in Mitten eines Fruchtgartens in der Gemeinde My Phong in der Provinz Tien Giang. Laut der Geschichte war die Pagode eigentlich ein Gartenhaus, das von dem Mandarin Bui Cong Dat am Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut wurde.
Bis 1849 wurde es dann vom Mönch Thich Hue Dang zur Vinh Trang Pagode ausgebaut. Seitdem erlebte die Pagode eine bewegte Geschichte zwischen Zerstörung und Wiederaufbau. Zwischen 1859 und 1862 wurde die Pagode im Vietnamesisch-Französischen Krieg stark beschädigt. Dangs Nachfolger, Mönch Quang An restaurierte die Pagode und stellte den alten Glanz wieder her. Anschließend wurde die Anlage jedoch wieder dem Verfall überlassen, bis es nach dreißig Jahren 1895 wieder zu einer Komplettrenovierung.
In Folge eines massiven Taifuns im Jahr 1904 musste die Pagode erneut durch die finanzielle Unterstützung der Gläubigen renoviert werden. Der bekannte Bildhauer Tai Cong Nguyen wurde eingeladen, alle Dekoration zu gravieren und die Holzskulpturen in der Pagode anzufertigen. Über die folgenden 100 Jahre sind viele Mühen und das Talent zahlreicher Generationen vietnamesischer Handwerker in das Bauwerk geflossen und haben die schöne Architektur der heutigen Pagode geprägt.

Mui Ne Süd- Vietnam
Mũi Né liegt am Südchinesischen Meer, im südöstlichen Vietnam. Mit seinem langen und von Palmen gesäumten Sandstrand, an dem in der Trockenzeit konstante Windverhältnisse herrschen, ist Mũi Né ein idealer Ort zum Windsurfen, Kitesurfen, Segeln und für andere Wassersportarten. Mui Né verfügt über eine belebte Hauptstraße mit Hotels, Restaurants und vielen kleinen Geschäften.
Unweit von Mui Né liegen die Roten und Weißen Sanddünen die man auf jeden Fall besuchen sollte.

Fairy Stream – Die Märchenquelle von Mui Ne
Theoretisch kann man dort hin laufen. Durch die fast beständigen 30-35 Grad könnte man sich das antun, muss man aber nicht. Es gibt eine Menge Taxis, die man für kleines Geld mieten kann. Die Märchenquelle ist Bestandteil vieler Tourenangebote der offiziellen Reiseveranstalter aber auch der lokalen Anbieter.
Wir hatten uns für einen lokalen Anbieter entschlossen, die man in Mui Ne an den Straßen finden kann. Wir sind nach der “Fairy Stream – Märchenquelle” Tour noch zum Lotussee und zu den weißen Sanddünen gefahren. Wir haben für 2 Personen 30 Euro gezahlt und waren den halben Tag unterwegs.

Was gibt es bei der Märchenquelle zu sehen?
Die Märchenquelle ist eine Art Mini Gebirge, welches aus weißem und rotem Sandstein besteht. Aus der Mitte entspringen viele kleine Quellen, die in einen kleinen, sehr flachen Fluss zusammen fließen. In diesem Fluss wandert man auch direkt zu den Quellen.
Cham-Türme liegen auf einem Hügel zwischen Mui Ne und Phan Thiet.
Die Heiligtümer wurden im 9. Jahrhundert aus Sandstein gefertigt. Nachdem sie jahrelang immer weiter vom Regen ausgewaschen wurden, erhielten sie in den letzten Jahren mehr Zuwendung und wurden/werden renoviert. Auch die gesamte Außenanlage wurde erneuert und mit vielen Blumen bepflanzt.
Die Innenräume der Heiligtümer sind weitgehend schmucklos. Nur der kleine Lingam im oberen Heiligtum wird regelmäßig mit frischen Blumen bedacht und immer wieder brennen hier Räucherstäbchen.
Direkt ein paar Schritte weiter wird mit einem Denkmal den Kriegshelden gedacht, die 1947 hier eine Schlacht gegen die Franzosen schlugen.Bis dahin hatten die französischen Besatzer hier einen wichtigen Stützpunkt, von wo aus sie die Straße von Phan Thiet nach Mui Ne schützen könnten. In einem Überraschungsangriff wurden sie besiegt und 35 Franzosen gerieten in vietnamesische Haft.
Zeugnisse der Besatzung ist auch der Aussichtsturm und die Bunker ganz oben auf dem Hügel. Ursprünglich stand hier eine Villa, die sich ein franz. Adliger erbauen ließ. Später wurden sie von den Franzosen umgebaut und bis 1947 (dem Überraschungsangriff) von den Franzosen als Militärstützpunkt genutzt.
Unten am Eingang werden in einem Neubau aus Backstein Souvenirs verkauft. Hier kann man auch einer Weberin bei der Arbeit zusehen.

Taku Mountain Höhe ca. 700 Meter
Eine wunderschöne und Sehenswerte Tempelanlage in der Nähe von Phan Tiet gelegen. Mit der Seilbahn von (Doppelmayr) geht´s hinauf zur Anhöhe, die Fahrt dauert ca. 12 min, dann muss man noch etliche Stufen steigen. Oben angekommen hat man eine Grandiose Aussicht inmitten eines wunderbaren Urwalds.
Kaum zu glauben, dass das gesamte Tal bis 1975 bis zum Meer hin noch ein einziger Dschungel war, in dem Tiger und andere Wildtiere lebten. Die Pagoden sind zwar neueren Datums, aber wunderschön anzusehen. Der liegende Budda ist im übrigen gigantisch, mit einer Gesamtlänge von rund 48 Metern.

 Reisetipps Süd Vietnam.pdf


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